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Das Kinderheim als „ganz normale Großfamilie“ erlebt

1Schüler der Ludgerus-Schule Vechta erfahren das Kinder- und Jugendwohnheim Marienhain Vechta als außerschulischen
Lernort.

 

„Ich hätte nicht gedacht, wie schön die Wohngruppe eingerichtet ist",... Dieser und ähnliche Kommentare spiegeln die Überraschung, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Ludgerus-Schule Vechta bei ihrem Besuch des Kinder- und Jugendwohnheims Marienhain am Freitag, dem 23.01.2015 erlebt haben, treffend wider.

 

Anlass für den Besuch des Kinder- und Jugendwohnheims Marienhain Vechta gab die Erarbeitung des Jugendbuchs „Rolltreppe abwärts" von Hans-Georg Noack im Deutschunterricht. Hier entwickelten sich viele Fragen zum Leben in einem Kinderheim. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Anne Heemann-Singe und Karen Scherbring hatten die Jungen und Mädchen das Glück, einen realen Einblick in das Kinder- und Jugendwohnheim zu erhalten. Die Schüler wurden über die Einrichtung durch den Heimleiter Martin Nordlohne in eindrucksvoller Weise informiert und konnten vor Ort die Lebenssituation im Wohnheim erkunden. Den Abschluss bildete eine Fragerunde, in der die Schüler ihre bereits im Unterricht erarbeiteten Fragen stellen konnten. Eine Schülerin: „Es ist hier wie in einer ganz normalen großen Familie. Ich hätte nicht gedacht, dass die Kinder ihre Freizeit so wie wir verbringen."

Aber auch das eigene Freizeit- und Konsumverhalten wurde im Gespräch mit Martin Nordlohne kritisch reflektiert. „Geht mehr an die frische Luft und bewegt euch, macht etwas aus eurer Freizeit und engagiert euch in Vereinen und Gruppen", ermunterte der Sozialpädagoge die Jungen und Mädchen im Gespräch. Somit hat sich für die Schüler und Lehrerinnen der 8a mit diesem Besuch in besonderer Weise gezeigt, wie eindrucksvoll und wirksam die Einbeziehung von Lernorten außerhalb des Klassenzimmers den Schulunterricht bereichern kann.