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„Ins Kloster gehen? – Skepsis lag in der Luft!“

Kardinal von Galen Portrait1Das haben sich wohl einige Schüler und Schülerinnen im Vorfeld gedacht. Und auch die begleitenden Lehrkräfte Herr Nerkamp und Herr Rasche waren ge-spannt, wie die Klassen ein solches Projekt annehmen würden.

Die Jahrgangsstufe 8 besuchten Ende Februar und Anfang März 2018 an einem Vormittag ein Kloster. Zu Fuß oder auch mit dem Bus machten sie sich auf den Weg. Die Dominikaner in Füchtel, die Benediktinerinnen auf Burg Dinklage und die Schwestern Unserer Lieben Frau am Marienhain in Vechta haben sich auf das Projekt und die jeweils individuelle Umsetzung eingelassen.

DSC04964In dem Kloster Burg Dinklage bei den Benediktinerinnen konnten die Schüler und Schülerinnen nach einem Rundgang auf dem Areal sogar persönliche als auch Sachfragen die sie sich vorher im Unterricht erarbeitet haben an die Ordensschwester Lydia stellen. Erstaunt waren doch viele Jugendliche, dass die Nonnen nicht „hinter dem Mond leben“ und auch Fernseher, PC und sogar Internet haben. Erfreulich häufig kam im Rückblick die Aussage: „Die waren sehr nett“ – oder das Schülerlob: „Die waren echt cool“.

DSC05027Nach der Präsentation der Ordensschwester haben sich die Schüler und Schülerinnen an sechs Stationen mit der Person Kardinal Clemens August Graf von Galen (Löwe von Münster beschäftigt). Sie erfuhren etwas über die drei wesentlichen Predigten die Bischof Graft von Galen 1941 gegen das NS-Regime in Münster gehalten hat. Weiterhin kamen sie mit der Wappeninschrift nec laudibus nec timore (Übersetzung: Nicht Lob, nicht Furcht) in Berührung sowie die Bedeutung für Kardinal Graf von Galen „Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll mich jemals hindern, diese Pflicht zu erfüllen“.

Da trat auch mal Ernüchterung ein, wenn Jugendliche merkten, dass zum Ordensleben auch so schrecklich alltägliche Dinge gehören, wie stundenlang Wäschefalten und Unkrautjäten, Einkaufen oder Kochen.

Die Ordensschwester Lydia konnten vom Wandel des Ordenslebens erzählen: Wie sie früher z.B. nur einmal im Jahr ihre Eltern besuchen durften (und dies auch nur in Begleitung) und wie frei demgegenüber heute Ordensleben abläuft.

DSC04976Die Gruppe hatte auch die Gelegenheit, am Friedensgebet und Mittagsgebet der Gemein-schaft teilzunehmen.